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Weitblick: Der nächste Herbst/Winter kommt bestimmt!

Wie überall in der Modebranche, entwickeln auch wir schon sehr früh Ideen für Euch für die nächste Herbst/Winter-Saison. Da man beim Stricken oder Häkeln mehr Zeit einberechnen muss, als vielleicht bei anderen Handarbeiten, ist es gut, sich frühzeitig Gedanken zu machen …. …. wann fange ich mit meinen nächsten Herbst-/Winter Projekten an?

Selber stricke oder häkle ich gerne auch einfache Teile, so dass sich der Erfolg von einem Lieblingsstück auch sehr schnell einstellt. Kürzlich bin ich über eine sehr einfach gehäkelte Mütze gestolpert, mit der man einen grossen Effekt erzielen kann.

Braucht Ihr Geschenke für den nächsten Herbst/Winter für einen Geburtstag oder für die nächsten Weihnachten?

Dann ist dies Euer „DING“!

 

 

 

 

 

Für die Mütze wird ein Rechteck gehäkelt und am Schluss“oben“ einfach zusammen genäht. Ich habe hier eins angefangen …. und die Fortsetzung seht Ihr bald!

Damit Ihr selber auch so eine tolle Mütze herstellen könnt, bieten wir Euch folgenden Kurs an:

  • jeweils an einem Samstagmorgen nach Eurer Wahl / ab 5. Mai 2018
  • bei uns in der Boutique an der Knonauerstrasse 19 in Cham, von 10-12h
  • für den Spezialpreis von CHF 25.00 und10 % Rabatt auf Euer Projektstrickmaterial

Wie gesagt, ….. der nächste Herbst/Winter kommt bestimmt.

Grossmami – Nonna – Omi

Röckli passend zur Babyjäckli_Mützli Garnitur aus meinem vorherigen Bericht.

Grossmammi, Omi oder Nonna ist ein super interessantes Thema für mich geworden. Mit 3 Enkel-Jungs, der 4. ist unterwegs, und einer Prinzessin, kann ich mich da gut einfühlen.

Brigitte ist vor allem für „das gestrickte_gehäkelte Kleine“ zuständig, und sie überrascht uns immer wieder. Dieses Mal hat sie allerliebste Röckli gestrickt, gehäkelt und „ge-näh-häkelt„.

Diese Modelle wollte ich Euch nicht vorenthalten. Man kann sie bei uns kaufen, sie werden auf Bestellung extra für Euch gemacht! Oder Ihr kommt bei uns in der Boutique strickstrack wool&lounge in Cham vorbei und lasst Euch beraten, und/oder setzt Euch für 1-2 Stunden rein und wir helfen Euch gerne! Produziert sind diese süssen kleinen Etwas sehr schnell.

                 

 

Frischgebackene Grossmütter – Stricken verlernt man nie!

Immer wieder kommen frischgebackene Grossmütter zu uns in die Boutique mit der gleichen Aussage:
Früher habe ich viel gestrickt, kann man das verlernen? Ich bin nun Grossmutter und würde gerne etwas für meine Enkelkinder stricken oder häkeln.

JA – das machen wir sehr gerne, mitfühlen, mitdenken, Enkelkinder sind ein wunderbares Thema.

Wir raten dann, mit Baby-Schühchen anzufangen, oder einer kleinen süssen Mütze, oder auch ein kleines Jäckli ist immer gerne willkommen. Klappt das alles, können Sie Ihre Strickbegeisterung ausdehnen, eine Mütze und einen Schal oder einen Loop für den jungen Vater oder die junge Mutter ….. dies sind immer sehr beliebte Geschenke, sei es mit einer tollen Merinowolle oder gar einem Edelstück aus Cashmere.

         ISABEL’S Garnitur!

Stricken ist wie Fahrradfahren, man verlernt es nie! Ausserdem können Sie während dem Stricken an die Zeiten zurückdenken, als Ihre Kids klein waren, Sie draussen sassen, die Kids beaufsichtigten und dabei immer eine „Lismete“ dabei hatten. So erging es mir persönlich.

Auch Socken – kunterbunt – oder klassisch einfarbig, sind einfach zum Herstellen und sehr beliebt!

DIE IDEEN liefern wir gerne, HILFESTELLUNG BEI DER AUSFÜHRUNG auch!

Und natürlich: DIE WOLLE dazu sowie die Beratung, welche Qualität am besten geeignet ist. Kommen Sie persönlich bei uns in der strickstrack wool & lounge in Cham vorbei, kontaktieren Sie uns per E-Mail, oder benutzen  Sie direkt unseren Online Shop: www.strickstrack.ch.

 

Anno 2017 – es wird immer noch fleissig gestrickt ….

Seit den 70igern ist viel Zeit vergangen, die Mode hat sich gewandelt und doch …. viele Modelle lehnen sich an ehemalige an. Oftmals sagen meine Freundinnen und ich … ach, das hatten wir doch auch schon 🙂

Allerdings etwas hat sich geändert: die Wollqualitäten sind viel besser und vielfältiger geworden. Bis auf wenige Ausnahmen legen die Kundinnen heute mehr Wert auf QUALITÄT.

Yak, Alpaka und Cashmere sind sehr beliebt. Wenn man schon soviel Arbeit und Liebe in ein Strickstück gibt, sollte es unbedingt von guter Qualität sein.

Eine Zeitschrift, die mich mein ganzes Erwachsenenleben begleitet hat ist: BRIGITTE!

Ihr müsst Euch unbedingt das Heft – bzw. das Beilageheft organisieren! Es widerspiegelt, was ich geschrieben habe.

Anno 1980: Auch berühmte Musiker wurden bestrickt …

Nachdem ich ein paar Jahre die Welt bereist hatte, kam ich wieder zurück in die Schweiz und mein Reisegspänli und ich heirateten und hatten … 3 Kids. In der Klein-Kinder-Mamma-Zeit entdeckte ich das Stricken wieder. 1980 – 1990 war so meine absolut produktivste Phase.

Musik war meine andere Leidenschaft … stricken und Musik hören, ging problemlos. Alphaville war eine dieser neuen Boygroups, die mir total gefielen. Ihr könnt Euch sicher auch an „Big in Japan“ erinnern – ein Song, der heute noch oft gespielt wird.

Weiss aber auch jemand, dass die Jungs selbstgestrickte Pullis anhatten, die – soweit ich mich erinnern kann – die Freundin vom Keybord- bzw. Leadsänger(?) ihm gestrickt hatte, aus einer Anleitung aus dem Strickheft NICOLE. Wer die Pullis für die anderen Beiden strickte, kann ich mich nicht erinnern.

den Pulli von ??? – ich kann mich nicht mehr an die Namen erinnern 🙁 – (ganz rechts) habe ich auch gestrickt, einfach mit anderen Farben – für meinen Mann …. dunkelblau mit farbigen Streifen.

Anno 1970: Einmal stricken – immer stricken = (m)eine Leidenschaft!

Meinen ersten Pulli habe ich mit 16 gestrickt – Handarbeit in der Schule war in der Oberstufe für mich eine Strafe und die Lehrerin – einfach nur doof! Sorry, so empfand ich es damals.

Später dann im Gymi, ich verbrachte 4 Jahre im Internat, gab’s viel Freizeit, die wir „in house“ verbringen mussten. Meine Freundinnen und ich entdeckten hier eine neue Freiheit – das Stricken ….. und so legten wir los und strickten um die Wette!

Melanie, Christa, Elisabeth könnt Ihr Euch erinnern, wir strickten und sassen in der Schule in der letzten Bank, damit das Geklapper der Stricknadel nicht so auffiel und trotzdem waren wir fleissige Schülerinnen und dies nicht nur im Stricken.

Eines Tages mussten wir bei der Schwester Oberin antanzen und es hiess, wir sollten bitte das Stricken unterlassen und dem Unterricht folgen. Nun mit 16 findet man sich cool und hippie-like und ganz sicher nicht folgsam….. und so strickten wir weiter. Da wir aber auch voll und ganz am Unterricht teilnahmen, war es für uns ok.

Meinen ersten Pulli finanzierte ich mir mit meiner 50 Rappen Sammlung – gute Qualität war mir schon damals wichtig! Tolle teure Wolle musste es sein. Zum Leidwesen meiner Mutter war der Pulli aber viel zu kurz und eng geworden. Das war gar nicht gut! Bauchfrei, und knall eng – das ging gar nicht. Ich hingegen war stolz auf meinen Pulli, er sah toll aus.

Leider habe ich kein Bild mehr davon – es war 1973! er sah ungefähr so aus und hatte genauso eine Farbe:

Könnt Ihr Euch erinnern? Ich weiss gar nicht mehr, wir liefen „bauchfrei – und wie“ herum …. was haben wir im Winter gemacht, als es dann wirklich kalt wurde 🙂 Die Jacken, die wir darüber trugen, waren meistens auch noch sehr kurz 🙂