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Anno 1970: Einmal stricken – immer stricken = (m)eine Leidenschaft!

Meinen ersten Pulli habe ich mit 16 gestrickt – Handarbeit in der Schule war in der Oberstufe für mich eine Strafe und die Lehrerin – einfach nur doof! Sorry, so empfand ich es damals.

Später dann im Gymi, ich verbrachte 4 Jahre im Internat, gab’s viel Freizeit, die wir „in house“ verbringen mussten. Meine Freundinnen und ich entdeckten hier eine neue Freiheit – das Stricken ….. und so legten wir los und strickten um die Wette!

Melanie, Christa, Elisabeth könnt Ihr Euch erinnern, wir strickten und sassen in der Schule in der letzten Bank, damit das Geklapper der Stricknadel nicht so auffiel und trotzdem waren wir fleissige Schülerinnen und dies nicht nur im Stricken.

Eines Tages mussten wir bei der Schwester Oberin antanzen und es hiess, wir sollten bitte das Stricken unterlassen und dem Unterricht folgen. Nun mit 16 findet man sich cool und hippie-like und ganz sicher nicht folgsam….. und so strickten wir weiter. Da wir aber auch voll und ganz am Unterricht teilnahmen, war es für uns ok.

Meinen ersten Pulli finanzierte ich mir mit meiner 50 Rappen Sammlung – gute Qualität war mir schon damals wichtig! Tolle teure Wolle musste es sein. Zum Leidwesen meiner Mutter war der Pulli aber viel zu kurz und eng geworden. Das war gar nicht gut! Bauchfrei, und knall eng – das ging gar nicht. Ich hingegen war stolz auf meinen Pulli, er sah toll aus.

Leider habe ich kein Bild mehr davon – es war 1973! er sah ungefähr so aus und hatte genauso eine Farbe:

Könnt Ihr Euch erinnern? Ich weiss gar nicht mehr, wir liefen „bauchfrei – und wie“ herum …. was haben wir im Winter gemacht, als es dann wirklich kalt wurde 🙂 Die Jacken, die wir darüber trugen, waren meistens auch noch sehr kurz 🙂